Dieses Buch ist aus einer Lücke entstanden.
Nicht aus dem Mangel an Informationen über Trauer, sondern aus dem Mangel an Raum.
Die Trauer um ein Tier ist für viele Menschen tief, prägend und lebensnah – und dennoch oft unsichtbar. Sie wird verkleinert, relativiert oder schnell „abgehakt“. Dieses Buch stellt sich dem nicht entgegen mit Argumenten, sondern mit Stille.
Es wurde bewusst nicht als Ratgeber geschrieben.
Es gibt keine Anleitungen, keine Phasenmodelle, keine Erklärungen dafür, wie Trauer „funktioniert“. Stattdessen folgt es dem, was Trauer tatsächlich braucht: Zeit, Wiederholung, Leere, langsames Lesen – und das Gefühl, nicht allein zu sein.
Die Texte sind kurz, offen, fragmentarisch.
Sie dürfen nebeneinanderstehen, sich widersprechen, wiederkehren. Wie Trauer selbst.
Dieses Buch richtet sich an Menschen, die ein Tier verloren haben.
An jene, die mitten in der Leere stehen.
An jene, bei denen der Abschied schon länger zurückliegt – und dennoch nachwirkt.
Und an jene, die spüren, dass Trauer um ein Tier kein Randthema ist, sondern Teil ihres Lebens.
Es will nichts lösen.
Es will nichts beschleunigen.
Es will bleiben.
Als stiller Begleiter für Tage, an denen Worte fehlen.


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